Mit Mode verhält es sich bei mir ein bisschen wie im echten Leben. Ich habe alles mögliche ausprobiert, meine Richtung gefunden und doch gibt es immer wieder Neues zu entdecken. Im Leben der neue Job, die neue Wahlheimat, eine Reise. In der Mode ab und zu und ganz plötzlich mal ein Trend, der in mein Leben tritt und meine ganzen bisherigen Überzeugungen über Bord wirft.

Zum Beispiel hätte ich vor 5 Jahren nie geahnt, dass Leggings einmal zu meinem Standardsortiment gehören würden. Genausowenig wie Kleider in Schwarz und Weiß, habe ich doch früher fast nur bunt getragen. Mit Ausnahme von Grün. Grün habe ich bisher der Natur überlassen. Doch die Farbe, die so viele verschiedene Schattierungen kennt, hat dieses Jahr endlich auch fashiontechnisch mein Herz erobert. Und das nicht etwa in dezentem Olivton, sondern als grasgrüne, ganz schön knallige Nuance wie man sie von der brasilianischen Flagge kennt. So falsch kann ich damit nicht liegen, denn zum Beispiel Designer Marcel Ostertag zeigt immer wieder Grün auf dem Catwalk der Berlin Fashion Week.

Shoppen braucht man für die kommende Saison eigentlich nicht mehr viel, denn die Trends von Frühjahr/Sommer 2014 setzen sich fort. Sie werden nur eben anders kombiniert und interpretiert. Die meisten Teile für die Saison habe ich asp schon im Schrank, und ihr sicher auch! Hier sind die Fashion-Trends im Herbst/Winter 2014/2015, ohne die ich nicht leben will.

1. Grün

Schillerndes Petrol, sattes Knallgrün oder eben Oliv − die Bandbreite, in der sich die Farbe präsentiert, ist groß. Schön ist sie Ton in Ton getragen oder zusammen mit Blautönen, denn das wirkt märchenhaft und geheimnisvoll.

2. Pastell

Pastellfarben sind nur was für den Sommer? Weit gefehlt: Im Winter entfalten Farben wie Eisblau oder Vanille erst ihre Wirkung. Wir tragen sie dann nicht mehr allover oder zu sommerlichem Weiß, sondern es dürfen auch mal schwarze Hosen oder graue Basics hinzu kommen.

Pastell

Sommer-Outfit in Pastell * Summer outfit in pastel

3. Fake Fur

Seit Karl Lagerfeld im Jahr 2010 für Chanel Kunstpelz auf den Laufsteg brachte, ist er aus der Mode nicht mehr wegzudenken. Ich finde das gut, denn dadurch kann ich nicht nur zeigen, dass mir Tierschutz mindestens ebenso wichtig wie Mode ist, sondern auch Geld sparen, das ich dann an anderer Stelle investiere.

4. Ethno

Früher waren es Millefleurs oder typische Missoni- und Pucci-Muster, heute kommen die Prints auf unseren Kleidern abstrakt daher. Sie erinnern an die Natur und an die an Malereien indigener Stämme. Im Herbst werden sie glamourös mit Leder und glänzenden Materialien kombiniert.

Animal-Prints

Look von meinem Trip nach München * Style from my Munich trip

5. Minimalismus

Minimalismus ja, Extravaganz nein. Der neue Minimalismus ist äußerst feminin. Alle Basics, die figurbetont sind, dürfen also im Schrank bleiben. Alle anderen, an denen unser Herz nicht hängt, fliegen raus.

Black and White

The Kooples-Kombi * The Kooples mix

Und nun zu den Stücken, die noch aus unserer Garderobe rausfliegen, weil wir uns einfach daran wattgesehen haben oder sie absolut nicht mehr aktuell sind.

1. Palazzo-Hosen

Geliebt habe ich sie noch nie und maximal zu Hause getragen, wenn ich auf dem Sofa gechillt habe. Für eine Urlaub in Goa wären sie auch nicht schlecht. Ansonsten bitte ganz weit hinten im Schrank lassen oder gar nicht erst kaufen! Zu viel Hippie-Flair, zu wenig Weiblichkeit!

2. Blumenmuster

Im Sommer mögen Blumenprints ja passen, im Winter aber leider überhaupt nicht. Einfarbige Teile oder solche mit abstraktem Muster (siehe Ethno) sind viel schöner und lenken nicht vom Wesentlichen, nämlich der Trägerin des Outfits, ab.

3. Bunte Sonnenbrillen

Pilotenbrillen mit bunten verspiegelten Gläsern haben diesen Sommer die Straßen erobert, allen voran die RayBan Aviator mit blauen Gläsern. Im Skiurlaub und zu sportlichen Outfits machen sie sich auch im Herbst/Winter formidable, Schmetterlingsbrillen mit bunter Fassung gehen dagegen gar nicht mehr.

4. O-Shape

Wir haben diese weiten Mäntel mit schmalen Schultern und engem Saum schon vor zwei Jahren an Stars wie Miroslava Duma gesehen. Schön fand ich die O-Silhouette eigentlich noch nie. Zum Glück verabschiedet sich der Look nun auch und es geht wieder hin zu figurbetonter Kleidung.

5. Statement-Ketten

Riesige Colliers, die fehlende Details an Bluse und Pulli wett machen, verabschieden sich langsam aus der Mode. Es geht hin zu feineren Halsketten. Dafür dürfen wir jetzt gleich mehrere davon tragen. Genauso Armbänder, Ringe und derlei zarte Geschmeide.

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With fashion for me it is a bit like with my own life. I have tried many things, and found my direction but there is always something new to discover. No matter if it is a new job, a new city, a journey. When it comes to fashion it happens sometimes that I fall in love with a trend I never thought I would.

For example, 5 years ago I never would have guessed that leggings were once part of my standard wardrobe. Nor will dress in black and white, I have previously worn almost exclusively colorful clothes. With the exception of green. Green I always used to leave to nature. But the color that knows so many different shades, has finally conquered my heart this year. And not in a discreet olive, but as a grass-green bright shade as we know it from the Brazilian flag.

Shopping you need for the coming season actually not much, because the trends of the spring / summer of 2014 continue, such as green, pastels, faux fur, ethnic fashion and minimalism.

What you should sort out in autumn or at least wear when alone at home, are palazzo pants, flower prints, colorful sunglasses, o-shaped fashion and big statement jewelry.

 

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Der Sommer ist endlich da! Auch wenn er offiziell noch gar nicht angefangen hat, strahlt die Sonne vom Himmel, ich esse fast jeden Tag Eis und lasse die Abende im Freien ausklingen. Wie ihr wisst, trage ich bei warmem Wetter am liebsten Kleider. Wenn ich aber mal meine Kreativität ausleben will, greife ich zu Top und Rock oder neuerdings immer öfter zu Shorts. Abends trage ich einfach hohe Pumps zum Outfit und schon bin ich ausgehfein!

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SUNDAY LOVE * Floral Ear Jewelry

Gute-Laune-Kleider hin oder her – manchmal habe ich einfach Lust auf Outfits in Schwarz-Weiß. Im Frühling nicht ganz so passend, werdet ihr jetzt denken. Und genau darum trage ich gerne bunten Schmuck dazu. Zum Beispiel die Ohrringe von Coronelle in allen Farben des Regenbogens.

Ob Ton in Ton oder voller Kontraste mit Knallrot: Die Ohrringe sind inspiriert von farbenfrohen Gemälden bekannter Künstler. Parallelen sehe ich nicht wirklich, aber es macht einfach Spaß, diesen Ohrschmuck zu tragen. Dabei sind sie verspielt, aber weit entfernt von beliebigem Modeschmuck. Die Blüten sind aus echter Hornkoralle geschnitzt und Perlen liebe ich sowieso, wie ihr inzwischen bemerkt haben müsstet (siehe auch meine Outfit-Posts hier, hier und hier).

Colorful dresses may be beautiful, but: Sometimes I feel more like black and white outfits. Not what you think about at first in spring, you will think. And that’s the reason why I love colorful earrings with those looks. For example the earrings by Coronelle in all shades of the rainbow.

If in harmonizing hues or full of contrasts with bright red: The earrings are inspired by famous artists’ paintings. Though I don’t see any analogies it is fun to wear this ear jewelry. They are playful but no cheap fashion pieces at all. Instead the flowers are made of real corals and pearls I do love as you should have already realized when scrolling through my recent outfit posts.

 

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Searching for a Rose Leather Jacket

Es gab Zeiten, da stand eine schwarze Lederjacke ganz oben auf meiner Shoppingliste. Mehrere Jahre lang. Bis sich zwei, drei in meinem Schrank angesammelt hatten. Ich trage sie zwar immer wieder und habe mich noch lange nicht satt gesehen, außerdem passen schwarze Lederjacken einfach zu jedem Outfit, ja, sie erden selbst elegante Abendkleider. Trotzdem ist nun ein neuer Wunsch in mir gewachsen:

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Berlin Fashion Week SS 2014: Sal y Limon Showed Jewelry at Bread & Butter

Es kommt selten vor, dass mir die komplette Kollektion einer Marke gefällt. Oft sind es Einzelteile, die ich mir in den Schrank wünsche. Bei Sal y Limon ist das anders. Für die Armreifen des Schweizer Labels würde ich glatt meine ganze Kommode frei räumen. Denn auf ein Stück kann und mag ich mich nicht festlegen.

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Liebling der Woche: Sportliche Aigner-Tasche in Pink

Die Taschen von Aigner sind meist ein Inbegriff von Eleganz. Doch die Traditionsmarke kann auch anders, wie meine neueste Entdeckung zeigt: Diese Tasche präsentiert sich im sportlichen Style und schrillem Pink. Mag ich!

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German Press Days in Berlin: Annabelle Mandeng von Wanawake im Interview

Als Moderatorin ist sie den meisten bekannt, doch seit drei Jahren hat Annabelle Mandeng zudem ein eigenes Taschenlabel: Wanawake. Vor allem die Clutches zum Wenden sind sehr erfolgreich und haben es bereits ins KaDeWe geschafft. Auf den German Press Days hatte ich jetzt die Gelegenheit, ein Interview mit Annabelle zu führen. Was sie selbst über ihre Taschen denkt und für die Zukunft vor hat, lest ihr nach dem Sprung.

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Wie zarte Pastelltöne zu unschlagbaren Kombis werden

Ihr liebt die Bonbonfarben des Sommers genauso wie ich es tue? Ihr habt aber nichts Weißes im Schrank und wisst nicht, wie ihr sie sonst kombinieren sollt? Ganz einfach: Pastell zu Pastell. Fein aufeinander abgestimmt ergibt sich ein Look, der auffällt, aber trotzdem romantisch und feminin aussieht. Mal kommen Kleidung und Accessoires Ton in Ton daher, mal ergeben verschiedene Pastelltöne einen erfrischenden Farben-Mix. Heraus kommt Colour Blocking auf die sanfte Art!

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