Wenn man viel am Schreibtisch arbeitet, muss man sich früher oder später intensiv mit der Technik auseinandersetzen. Deshalb habe ich beschlossen, euch demnächst öfter von meinen Erfahrungen mit technischen Geräten und allem, was damit zusammenhängt, zu berichten. Als erstes an der Reihe ist meine Pro und Contra MacBook Air-Liste.

Eines vorweg: Alle Windows- und Linux-Fans und Befürworter klassischer PCs muss ich leider enttäuschen. Denn dies ist kein Artikel über die Nachteile von Apple, und ich werde mich auch auf keine ausgelutschte Diskussion à la „Windows ist besser als Mac OS“ oder „Linux ist besser als Mac OS“ oder umgekehrt einlassen, denn diese liebe ich genauso sehr wie Vergleiche zwischen iPhone und anderen Smartphones, nämlich gar nicht. Für mich ist und bleibt Apple die beste Wahl. Die durchaus subjektiven Gründe für ein Mac-Notebook und ein paar Nachteile, die die Verwendung des MacBook Air (hier klicken, um mich beim Bloggen am MacBook im Urlaub zu sehen!) mit sich bringt, lest ihr nun also in den folgenden Abschnitten.

Als ich vor gut 12 Jahren das erste Mal an einem Apple-PC saß, fühlte ich mich wie ein kleines Kind bei der Bescherung. Das abgerundete, bunte Gehäuse sah so viel spannender aus als der monotone graue Computer daheim. Die Arbeit machte gleich doppelt so viel Spaß, selbst das Verfassen einer kurzen E-Mail und das Beschneiden eines Fotos wurden zum Erlebnis. Heute habe ich mich so an die typische moderne Apple-Optik gewöhnt, dass alles andere dagegen altmodisch wirkt. Selbst ein Sony Vaio schneidet schlecht ab, wenn man ihn neben ein Macbook stellt. Da kann er noch so viel Arbeitsspeicher, Festplattenspeicher und besondere Funktionen haben. Als in meiner zeitweisen Wahlheimat Berlin anfangs das Internet streikte, ging ich zum Arbeiten gerne ins St. Oberholz. Mit meinem Samsung-Notebook war ich dort ein Exemplar einer ausgestorbenen Art und fühlte mich nicht wohl zwischen all den ultrahippen MacBook-Besitzern. Mittlerweile hat Apple nichts mehr mit Nerds am Hut, sondern hat unser gesamtes ästhetisches Empfinden über Generationen hinweg geprägt. Das Apfel-Logo ist überall präsent, auch wenn viele nicht einmal auf Anhieb sagen können, auf welcher Seite der Apfel angebissen ist und in welche Richtung der Stiel zeigt (wisst ihr’s?).

Doch was bewirkt das tollste Aussehen, wenn nichts dahinter steckt? Getreu dem Motto „Form follows function“ ist das MacBook Air super leicht zu bedienen. Die Usability ist perfekt, Viren gibt es so gut wie keine und Updates muss man nur ganz selten mal machen (im Gegensatz zu Windows, wo der Inhalt der gesamten Festplatte regelmäßig auf Viren und Aktualisierungen geprüft wird). Was nicht nur toll aussieht, sondern auch praktisch ist: Das MacBook Air hat eine beleuchtete Tastatur – so kann man also das typische Bloggerklischee erfüllen und kurz nach dem Aufwachen oder vor dem Einschlafen im Bett bloggen. Außerdem ist es mit seinem Fliegengewicht perfekt zum Reisen geeignet, dann sollte man es jedoch in eine Schutzhülle packen, um das Äußere vor Kratzern und Abnutzung zu schützen. Mit allen anderen Apple-Produkten wie iPad, iPhone und der neuen Apple-Uhr ist es 100% kompatibel, man kann laufend synchronisieren, auf die iCloud zugreifen und ist erst einmal alles richtig eingestellt, funktioniert es reibungslos. Programme braucht man so gut wie gar keine, denn alles ist schon auf dem Notebook drauf, vom Schreibprogramm übers Mailprogramm mit der Möglichkeit, Kontakte zu speichern und in Gruppen zu sortieren, bis hin zum Bildbearbeitungsprogramm iPhoto und Filmschneideprogramm iMovie. Letzteres ist übrigens einer der Gründe, warum ich mir vor über einem Jahr endlich mein MacBook Air geholt habe und in Sachen Computer vom traditionellen Produkt auf die Marke Apple umgestiegen bin.

Bloggen mit dem MacBook Air

Bloggen mit dem MacBook Air

Hier noch einmal alle MacBook Air Vorteile im Überblick:

1. Ich war sofort verliebt in mein MacBook Air 13“ und bin es bis heute. Ein Grund ist sicher das schicke Aussehen mit silberfarbenem Mantel, Apfel-Logo und beleuchteter Tastatur. Im Grunde ist ein MacBook ja nichts besonderes mehr, aber ich schmachte es zwischen meinen Blogposts immer wieder an.

2. „Dünn, leicht, stark“, sagt Apple und hält sein Versprechen. 1,7 cm Dicke bei 1,08 kg macht es zum liebsten Reisebegleiter (die passende MacBook-Tasche gibt’s hier)

3. Stark ist mein MacBook Air aufgrund seines Arbeitsspeichers. Alle Programme öffnen sich in Sekundenschnelle und die Wartezeit beim Bearbeiten und Speichern von Dokumenten ist gleich Null.

4. Alle Programme zum Schreiben, Bilder bearbeiten und Videos schneiden mit dem Notebook sind schon drauf und easy zu bedienen, der Kalender und das Mailprogramm werden laufend mit meinen anderen Apple-Geräten synchronisiert.

5. Mein MacBook Air macht alles so schön einfach. Der Akku hält und hält, kein Ärger mit Programmen, die nicht funktionieren, keine Viren, kein Fragezeichen im Kopf.

Drei Punkte, die mich stören und verbesserungswürdig sind:

1. Nach einem Jahr, etlichen Fotos und Videos ist die Festplatte erschöpft. Ich setze nun also auf externe Festplatten und habe nur die Fotos und Dateien der letzten Monate auf Reisen mit dabei. Muss reichen.

2. Die iCloud ist für mich immer noch eine verschwommene Wolke in der Welt der Apple-Produkte. Ich nutze sie nicht, dabei bin ich mir sicher, wenn man sich einmal richtig damit auseinandergesetzt und alles eingestellt hat, kann man sich durchaus mit ihr anfreunden.

3. Mein MacBook Air 13“ hat weder CD-Laufwerk noch Retina-Display. Letzteres soll sich laut Gerüchten ändern. Das neue MacBook Air soll mit Retina Display ausgestattet sein, dafür soll es nur noch bis 12 Zoll groß sein und nur noch einen einzigen USB-3.1-Anschluss haben.

Ich hoffe, euch hat mein Pro und Contra MacBook Air Post gefallen und ich habe nicht allzu viel Diskussionsstoff aufgeworfen? Wenn ihr Posts zu bestimmten Technik-Themen auf purpleglory lesen wollt, einfach einen Kommentar da lassen! Bis bald, ihr Lieben!

Tolles Design, einfache Handhabung: Das Notebook von Apple hat viele Vorteile

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Written by purpleglory

purpleglory ist ein Style Advice Blog für Frauen mit News, Styling-Tipps, eigenen Outfits und persönlichen Posts rund um aktuelle Fashion-Themen. purpleglory inspiriert und bietet Ideen für den Alltag, die schön machen und vor allem Spaß machen. Seit 2012 ergänzt die eigene Schmucklinie @purplegloryjewelry mit handgefertigten Unikaten den Blog. Hinter purpleglory steckt Bloggerin Katrin, die diesen Blog vor über sechs Jahren aus ihrer Leidenschaft für die Mode und das Schreiben heraus ins Leben gerufen hat und regelmäßig vor kreativen Ideen übersprudelt.